StromTipps zum Computer

Spätestens bei der alljährlichen Endabrechnung, und der oftmals damit verbundenen Nachzahlung, machen sich viele Stromkunden auf die Suche nach stromsparenden Möglichkeiten im eigenen Haushalt und nehmen dabei auch die Stromsparmöglichkeiten am heimischen PC etwas genauer unter die Lupe.

Das Strom sparen am Computer beginnt schon damit, dass der PC nur läuft, wenn er wirklich benötigt wird. Das Ausschalten für ein paar Minuten lohnt vielleicht nicht, aber schon während der Mittagspause kann am Computer Strom eingespart werden. Viele User scheuen sich zwar vor dem – in ihren Augen viel zu langen - Startvorgang, aber die Stromrechnung sagt da etwas anderes. Alternativ dazu kann der PC auch in den so genannten Standby-Modus versetzt werden, um mit dem Computer Strom zu sparen. Die Systemsteuerung bietet diesbezüglich eine Reihe von Optionen, die wahlweise, die Festplatte, den kompletten PC oder den Monitor abschalten, wobei auch die Wartezeit individuell festgelegt werden kann.

StromTipps zum ComputerBei den Überlegungen zum Strom sparen mit dem Computer sollte man sich auch immer vor Augen führen, dass ein PC niemals alleine als einzelnes Gerät in Betrieb ist. Hinzu kommt noch die so genannte Peripherie, also alle Geräte, die ebenfalls benötigt werden. Das bringt den Stromsparer in spe zum Monitor. Gerade Besitzern von Röhrenmonitoren sollte bewusst sein, dass diese Geräte etwa das Drei- bis Vierfache an Strom verbrauchen als ein TFT-Bildschirm. Gerade bei maximaler Helligkeit „frisst“ ein Röhrengerät etwa 130 Watt, während ein TFT-Bildschirm nur 45 Watt verbraucht. Das bedeutet aber nicht, dass für Besitzer von Röhrenmonitoren Hopfen und Malz verloren ist, auch hier bietet die Systemsteuerung einige Möglichkeiten zum Strom sparen mit dem Computer an. Dazu zählt insbesondere das Abschalten des Bildschirmschoners und ein automatisches Ausschalten nach nur wenigen Minuten Inaktivität. Außerdem wird der Bildschirm dabei gleichzeitig entmagnetisiert, was die Lebensdauer erhöht.

Auch andere Zusatzgeräte des Computers wie die Webcam oder der Drucker müssen nicht rund um die Uhr laufen. So können beispielsweise alle erstellten Dokumente erst am Ende eines Arbeitstages ausgedruckt werden, was ebenfalls zu einer Stromersparnis am Computer führt. Wer also einige Geräteeinstellungen vornimmt und ein paar alte Gewohnheiten konsequent über Bord wirft, kann allein am Computer genügend Strom sparen, dass er der nächsten Jahresabrechnung gelassen entgegen sehen kann.

 

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